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...Kinderkrankheiten bei Köhlerskitravel beeinflussten das heutige Spitzenspiel zwischen den Turtles aus Berlin und den Exilsowjertbürgern aus Brusendorf. Das Potsdamer Schiedsrichtergespann hatte den Direkt-Nachtflug Postsdam via Lankwitz gebucht, der Geschäftsführerin des Reisebüros Frau Köhlerskowa war allerdings entgangen, das die Anwohner Brandenburger-Landeshauptstadt, um ihren Ehrenbürger Günther Jauch, in endlosen Demos ein Nachtflugverbot über der Region erstritten haben. Die bereits in der Maschine sitzenden Schiedsrichter wurden von Behördenvertretern vor Ort wieder aus dem Flugzeug geleitet und konnten somit nicht rechtzeitig zum Spielbeginn um 7,30 Uhr erscheinen. Ein recht tragischer Umstand, bedenkt man doch, dass das Feld für dieses sportliche Highlight des beginnenden Jahres bestens bereitet war. Offensivass Klebanov hatte extra seine Pflichten als Gastwirt vernachlässigt um sich rechtzeitig einzufinden und selbst die Starflötistin des regionalen Spielmannzugs Hanna Kurowskaja mischte sich in zünftiger Fanbekleidung unter die gespannt dem Spiel entgegenfiebernden Massen. Da so kurzfristig kein Ersatz für die angesetzten Schiedsrichter zu finden war, einigten sich beide Teams auf eine Freudschaftsbegegnung ohne Wertung. Das Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt! Es bleibt zu Hoffen, dass Köhlerskitravel die Probleme in den Griff bekommt, da aktuell zu hören ist das auch die Hotelbuchungen für Heringsdorf in Frage stehen. Findige Geschäftsleute wie Schwedenstar Schwede oder Bastja Neumannski tragen sich bereits mit dem Gedanken Kapital aus den Unregelmäßigkeiten zu schlagen und planen die Gründung eines Zeltverleihs, um die Unterbringung während des Eishockeyturniers auf Usedom zu gewährleisten.
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...kurze Zeit nach Beginn des Köhlerskitravel-Tombola-Losverkaufs ist dieser auch schon wieder beendet. Ein Internetuser namens "es kann nur ei "n" gebe" erwarb online 56% der verfügbaren Lose, der Rest wurde an einer Theaterkasse von jemandem unter dem Codewort "Schwiegertochter gesucht" reserviert. Der Prawda vertraulich zugespielte Insiderinformationen besagen, das sich hinter dem Usernamen die Urgroßmutter von Stürmerstar Zablov verbirgt, welche sich stark für den zweiten Preis interessiert und den ersten nur zu gern an ihren Urenkel abgeben würde. Das zweite Pseudonym wird der Mutter des selben Spielers zugeschrieben!
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...wie regionale Medien einhellig berichten, zeigte sich Nikita Kurowski während der Verhandlungen zur anstehenden Verlängerung des auslaufenden Kontrakts von Offensivcrack Tomasz Köhlerski so gnadenlos wie einst sein Vornamensvetter Chruschtschow. Das neue Arbeitspapier deckt, laut Köhlerskis neuem Manager Don King, kaum die gestiegenen Lebenshaltungskosten für Frau und Kind. Aus diesem Grund gründete der 178malige C-Nationalspieler ein Reisebüro, um sich neben dem Sport ein zweites Standbein aufzubauen. Köhlerskitravel bietet ab sofort Erlebnisreisen nach Usedom an, so erschließt er ganz nebenbei den Ostseerzugang für seine Farben, ein Unterfangen für welches Zar Peter der Große einige Kriege vom Zaum brechen musste. Ende Februar dieses Jahres startet eine illustere Reisegesellschaft Richtung Heringsdorf zum diesjährigen Ostseecup, Anmeldungen und Zimmerwünsche nimmt Frau Köhlerskowa ab sofort entgegen. Wie bei einer Eröffnungsveranstaltung üblich, hat auch Köhlerskitravel weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Reisenden einige einmalige Erlebnisse zu bieten. Geplant ist unter Anderem eine Autogrammstunde mit Abwehrlegende Richard Fetisov, der gleichzeitig aus seinem neuen Buch lesen wird, welches den vielsagenden Titel trägt: "5 vor 20,40 Uhr, ein Wartemarkenautomat, oder die Möglichkeiten, eine dritte Verteidigungsreihe zu verhindern". Desweiteren soll es eine Tombola geben, als zweiter Preis ist eine Übernachtung im Zimmer Fetisovs ausgelobt, als erster Preis winkt die Einquartierung im Zimmer von Torwartsternchen Felicitas Hasekska Brodoerskaja Langos. Die Anreise erfolgt mit der Transsibirischen-Eisenbahn, sollte der Brusendorfer Heimatverein bis dahin die Schienen entsprechend umgelegt haben, alternativ wird der Flug mit einer ausrangierten IL18 und gratis Fallschirmsprung angeboten. Möglich ist allerdings auch die Anreise mit dem privaten PKW, die dann fällige Mautgebühr, von 37,36Euro, sollte im Voraus direkt an die Familie Köhlerski überwiesen werden.
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...heiß her ging es während der zweiten Auseinandersetzung dieser Saison zwischen Brusendorf und Schenkendorf. Ein Spiel geprägt von kleinen Nickeligkeiten, Raufereien und großen Emotionen ließ zweifelsfrei erkennen, das es sich hierbei um ein Derby handelt. Niemand wollte auch nur einen Millimeter Eisfläche hergeben und kämpfte verbissen für die Ehre des jeweiligen Dorfes. Es entwickelte sich im wahrsten Sinne des Wortes ein offener Schlagabtausch, bei dem ein Hockeyschläger durchaus auch schon mal ganz Ritter Runkel like umfunktioniert wurde. Beide Teams schenkten sich dabei nichts und begegneten sich, ungeachtet der Tabellenkonstellation, durchaus auf Augenhöhe. Das trotz aller Rivalität das Fairplay nicht zu kurz kam verdeutlicht die Tatsache, das die Sputniks als auch die Devils meist einträchtig und gemeinsam zur Strafbank schritten, so dass diese Kirmes ähnliche Veranstaltung nicht durch die "Special Teams" entschieden werden musste. Das Spiel wogte hin und her, unaufhörlich prasselte der Regen hernieder, selbst die Akteure auf der angrenzenden Eisstockspielbahn wurden zu begeisterten Zuschauern, in den Bann gezogen von diesem aufregenden Match. Die zu beobachtende Paarung hatte Rasse und vor allem wenig Klasse, sie zeigte obendrein, was Dorfteichcracks Axel Schulz so alles voraus haben, kurz: Wir durften einem Meilenstein in der Dorfderbygeschichte beiwohnen! Es dürfte an dieser Stelle nun niemanden mehr überraschen, das sich auch bezüglich des Ergebnisses eine sehr enge Angelegenheit heraus kristallisierte. Am Ende mussten sich die Gäste aus Schenkendorf etwas unglücklich, aber denkbar knapp, mit 8:1 geschlagen geben, daher freuen wir uns nun schon wieder auf eine weitere hochdramatische Begegnung und auf den Tag, an dem auf den Titelseiten der regionalen und überregionalen Presse uniso zu lesen ist: Dörfer aus dem "Umland" im Derbyfieber!
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fällt in Berlin der erste Schnee, ists Zeit zu gehen auf den See, gut, der See ist nur ein Teich, und nicht mal das, wird man sagen gleich, doch egal wie mans dreht oder auch wendet, eine Nachricht wird ins Land gesendet, die Woche der Wahrheit steht nun an, es komme vorbei, wer kommen kann.
gegen Schenkendorf geht es am Montag, die sind noch sauer, wird bestimmt kein Schontag, und Sonntag Früh warten die Turtles dann, mitten in der Nacht wecken die sicher jeden Mann, sie wollen erklimmen die Tabellenspitze, solch Spiel reißt dann jeden von die Sitze, "von den Sitzen" mag jetzt mancher meinen, doch weit gefehlt, denn es muss sich reimen
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...der erste Brusendorfer Treffer war am Montag Abend bereits zehn Minuten vor dem ersten Bully zu verzeichnen. Voller Elan setzte der Starstürmer Zablov den zweiten Schuß der Erwärmung zielsicher auf das Knie von Brodoerskaja Langos, was dieser einen freien Abend und ein blaues Knie bescherte! An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, der Ungarischen All-Star-Torhüterin eine gute Besserung zu wünschen. Dieses Ereignis blieb dann allerdings der einzige Aufreger des Abends, zu harmlos agierten die Postdamer, zu ungefährdet fuhren die Sputniks einen 10:2 Auswärtssieg ein. Coach Nikita Kurowski hatte im Vorfeld offenbar bereits mit einem solchen Verlauf gerechnet, denn anstatt einer taktischen Einweisung gab er seinem Team sachdienliche Hinweise mit auf den Weg, welche sich mit dem empfohlenen Verhalten dahingehend befassten, falls überraschend der Berliner-Bär die Kabine betreten sollte. Schlußendlich blieb die beste Aktion des Tages einmal mehr Richard Fetisov vorbehalten, er blockierte nach dem Betreten der Kabine die Tür, so das der schwedische Verteidiger Schwede keine Möglichkeit hatte sich umzuziehen, daher traten die Brusendorfer nur mit zwei Verteidigungsreihen an und Fetisov bekam ausreichend Eiszeit! Erwähnenswert ist darüber hinaus noch eine sicher einmalige Aktion der Fans, als Sternensinger verkleidet sangen sie beim Bundespräsidenten im Schloß Bellevue, den Erlös stellten sie dem Team zur Verfügung, was den Saisonetat schlagartig verdoppelte. Das Team bat die Prawda ausdrücklich, dem Dank der gesamten Mannschaft Ausdruck zu verleihen. Überliefert ist, dass eisenharte Haudegen wie Domischov und Sperlinski Tränen in den Augen hatten, als sie von diesen Fanaktivitäten erfuhren. Danke!!!
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Leute, Leute groß und klein, kommt vorbei und stimmt mit ein, so wie 2011 gibts auch dies Jahr, in Lankwitz ganz ohne zu zahlen "bar", die Eissputiks heut beim Spiel zu sehen, aus Potsdam hört man Löwen flehen, der Kater weg, viele Flaschen leer, doch davon gibts zum Glück noch mehr, 20 Uhr 40, vom Dorfteich klingts die Spree entlang, Silvester und Regen macht Sputniks nicht krank, wie Donnerhall erklingt der Chor, Brusendorf vor und schießt ein Tor
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...einen Tag nach dem 3. Advent stellte sich auf dem Sputniksersatzdorfteich in Lankwitz schon mal Weihnachtsstimmung ein. Die Brusendorfer, ganz besinnlich unterwegs, beschenkten sich selbst mit 12, teils wunderschönen, Toren und vergaßen während der Bescherung auch den Gegner nicht. Der verfrühte Weihnachtsmann zeigte sich den Schenkendorfern in Form von Goalie Tim Dominik Krautjak, der nur deshalb das Tor hütete, weil das Christkind Brodoerskaja Langos in Müggelheim eine Autogrammstunde abhalten musste. Kann man beim ersten Gegentor, durch das Aufbringen aller verfügbaren Nachsicht, noch von einer unglücklichen Aktion sprechen, leistete sich der ehemalige Pionierauswahltorhüter beim 2. und 3. Schenkendorfer Treffer vollwertige Weihnachtsgeschenke! Krautjak nach dem Spiel zur Prawda:
"Klingelingeling und Ho, Ho, Ho, kurz vor Weihnachten ist das halt so, ich schenken Dorf mal eins, zwei, drei, ein Torwart war heut nicht dabei"
Trainer und Generalmanager Nikita Kurowski konnte vor der Begegnung aus dem Vollen schöpfen, nominierte 3 komplette Reihen und stellte sein Team auf diese wichtige Begegnung hervorragend ein. Maximal motiviert und entschlossen, ihren wieder zahlreich angereisten Fans zum Jahresabschluß den Feuerlöschteichderbysieg zu schenken, betraten Nikitas Mannen das Eis. Von Anfang an ließen sie keinen Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen, spielten den Gegner teilweise schwindlig und ließen letztlich nur 4 Schüsse auf das eigene Tor zu, dass dies der Gegner lediglich mit einer 75% igen Ausbeute bestrafte lag daran, dass Krautjak im letzten Drittel einmal versehentlich die Stockhand nicht schnell genug hinter dem Puck wegbewegen konnte. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleitung ragten diesmal Patricia Klebanov mit 2 Toren und 2 Vorlagen und der als Verteidiger nominierte Jokub Kellerov heraus (1 Tor, 2 Vorlagen). Desweiteren punkteten: Alexej Zablov (1/2); Khrystoff Schultanyak (2/0); Dirkja Sperliski (2/0); Pauly Kranzewsky (1/0); Richard Fetisov (1/0); Vinny Tietzjek (1/0); Tomasz Köhlerski (1/0); Nikita Kurowski (0/1); Svenja Dommischov (0/1) und nicht zuletzt Quotenschwede Schwede, ebenfalls mit einer Vorlage!
Die Prawdaredaktion wünscht allen Fans, Spielern, Trainern, Weihnachtsmännern, Christkindern, Betreuern, überhaupt allen Menschen und natürlich besonders ihren Lesern ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und hofft, dass wir uns 2012 alle gesund und fröhlich wiedersehen, wenn es erneut, wie in der eigens von Elton John geschriebenen Sputnikshymne, heißt:
"Hey Nikita is it cold, of your little village pond in the world..."
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